Australien Reiseziele für Backpacker

Für dein Working Holiday in Australien

Ostküste

Endlose Strände, lebhafte Städte und das Great Barrier Reef. Wir haben uns mühe gegeben, hier nur ein paar Highlights auszuwählen – in unserem PDF findest du noch viel mehr, damit du nichts verpasst!

Sydney

Für viele Backpacker ist Sydney Australien. Es ist die größte und berühmteste Stadt des Landes – ein traumhafter Mix aus quirliger Metropole und entspannter Surfkultur. Der perfekte Ort, um zu landen, dein Bankkonto einzurichten und das Aussie-Lebensgefühl aufzusaugen.

Kein Besuch ist komplett ohne ein Foto vom Sydney Opera House und der Harbour Bridge. Aber die echte Magie liegt im Lifestyle. Nimm die Fähre nach Manly für den besten Hafenblick (zum Preis eines Bustickets) oder mach den berühmten Bondi-to-Coogee-Küstenwanderweg – ein 6 km langer Klippenpfad, der einige der schönsten Strände der Stadt verbindet.

Warum Sydney das Basislager Nr. 1 ist:

Jobmarkt: Als Wirtschaftszentrum bietet Sydney die höchste Dichte an Jobs in Gastronomie, Bau und Büro-Aushilfe – perfekt, um deine Reisekasse schnell zu füllen.

Nightlife & Hostels: Von der Partystimmung in Kings Cross bis zu den Backpacker-Hubs nahe der Central Station – Leute kennenzulernen ist hier kinderleicht.

Tagesausflüge: Sydney ist das Tor zu den

Blue Mountains, wo du die Skyline innerhalb von zwei Stunden gegen Eukalyptuswälder und dramatische Klippen tauschst.

Byron Bay

Byron Bay ist mehr als ein Reiseziel – es ist ein Lebensgefühl. Aus dem verschlafenen Hippie-Dorf von einst ist der ultimative Hangout-Ort der Ostküste geworden, wo barfußige Surfer auf kreative Künstler und Reisende aus aller Welt treffen.

Der Leuchtturm und The Pass

Der Weg zum Cape Byron Lighthouse ist legendär. Er steht am östlichsten Punkt des australischen Festlands – also dort, wo in Australien zuerst die Sonne aufgeht. Beim Hochlaufen lohnt sich der Blick aufs Meer: hier siehst du oft Delfine, Schildkröten und während der Saison sogar Buckelwale. Auf Meereshöhe angekommen, wartet The Pass mit einer der weltberühmtesten Longboard-Wellen – perfekt für Anfänger und Profis gleichermaßen.

Warum du vielleicht nie wieder weg willst:

Der Vibe: Bekannt für die „Cheer up, slow down, chill out“-Mentalität. Mit Drum-Circles bei Sonnenuntergang und unglaublichen Straßenmusikern.

Surfkultur: Egal ob du es lernen oder nur zuschauen willst – Surfen ist hier Religion.

Tagesausflug Nimbin: Nur eine kurze Fahrt ins Hinterland liegt Nimbin, Australiens berühmtester alternativer Hippie-Ort.

Health & Wellness: Acai-Bowls, Yoga-Studios und Bio-Cafés an jeder Ecke.

K’gari (Fraser Island)

Willkommen an einem Ort, an dem die Straße aus Sand besteht und der Regenwald direkt aus den Dünen wächst. K’gari (früher Fraser Island) ist UNESCO-Weltnaturerbe und ein 4WD-Spielplatz mit einem der wildesten Abenteuer der Ostküste.

75 Mile Beach und kristallklare Seen

Auf dieser Insel ist der Strand die Straße. Du fährst entlang des 75 Mile Beach, vorbei am rostigen Wrack des Maheno-Schiffes und treibst durchs frische Wasser des Eli Creek. Im Inland verstecken sich über 100 Süßwasserseen. Der berühmteste ist der Lake McKenzie – mit reinem weißen Silica-Sand und Wasser, das so klar ist wie ein Pool.

Warum es der ultimative Roadtrip ist:

Tag-Along-Touren: Die meisten Backpacker buchen eine „Tag-Along“-Tour. Du fährst selbst einen riesigen 4WD Land Cruiser im Konvoi, campst auf den Dünen und kochst abends mit deiner neuen Crew.

Die Dingos: Hier lebt die reinste Dingo-Population Australiens. Sie in freier Wildbahn zu sehen ist beeindruckend (halt aber Abstand!).

Sterne gucken: Ohne Stadtlichter weit und breit ist der Nachthimmel hier absolut spektakulär.

Abenteuer-Modus: Es gibt keine asphaltierten Straßen. Ruckelig, sandig und absolut unvergesslich.

Die Whitsundays

Stell dir 74 smaragdgrüne Inseln im Herzen des Great Barrier Reef vor. Die Whitsundays sind wie aus einer Postkarte – reines weißes Silica und Wasser, so türkis, dass es fast unecht wirkt. Für Backpacker ist das nicht nur ein Reiseziel, sondern ein Ritual.

Whitehaven Beach & Hill Inlet

Du kennst die Fotos, aber nichts bereitet dich auf das Original vor. Whitehaven Beach ist berühmt für seinen 98 % reinen Silica-Sand: so fein, dass er unter den Füßen quietscht, und auch in der Mittagssonne nicht heiß wird. Am nördlichen Ende liegt Hill Inlet, wo die Gezeiten den weißen Sand und das blaue Wasser zu einem wirbelnden Mosaik verschmelzen lassen. Die Wanderung zum Aussichtspunkt liefert den ikonischsten Blick Australiens.

Warum du auf ein Boot musst:

Das Segel-Erlebnis: Egal ob „Partyboot“ wie der Atlantic Clipper (mit Wasserrutschen und 50+ Backpackern) oder kleinere Racing-Yacht für den „Chill-Vibe“ – unter dem Sternenhimmel auf dem Meer zu schlafen, ist unvergesslich.

Schnorcheln am Reef: Die meisten Touren stoppen an einigen der besten Saumriffen, wo du direkt vom Boot aus mit Schildkröten und Tausenden bunten Fischen schwimmen kannst.

Airlie Beach: Das Tor zu den Inseln ist selbst eine Partystadt – berühmt für seine Lagune und das lebendige Nightlife vor und nach deinem Trip.

Westküste

Endlose Strände, rote Outback-Erde und Begegnungen mit Walhaien – die Westküste ist Australiens unentdecktes Juwel. Wir haben alles in einem PDF zusammengefasst, damit du nichts verpasst!

Perth & Rottnest Island

Perth wird oft als die abgelegenste Hauptstadt der Welt bezeichnet – lass dich davon nicht täuschen. Es ist eine moderne, boomende Metropole mit so entspanntem Lebensgefühl, dass die hektische Ostküste alt aussieht. Mit mehr Sonnenstunden als jede andere australische Hauptstadt dreht sich das Leben hier um Ozean und Outdoor.

Kings Park und die „Quokka“-Insel

Die Stadt wird vom riesigen Kings Park (größer als New Yorks Central Park) und der atemberaubenden Küste des Indischen Ozeans eingerahmt. Der wahre Star liegt aber nur eine kurze Fährfahrt entfernt: Rottnest Island. Dieses autofreie Paradies hat 63 Strände und das weltberühmte Quokka – ein kleines, immer lächelndes Beuteltier, das im Internet zum Star wurde. Ein Fahrrad zu mieten und um die Insel zu radeln, um deine eigene private Bucht zu finden, ist eine echte WA-Erfahrung.

Warum es die strategische Wahl für Backpacker ist:

Mining-Boom: Perth ist die Zentrale der australischen Mining-Industrie. Der beste Ort, um zu landen, wenn du auf der Suche nach gutbezahlten „FIFO“-Jobs (Fly-In, Fly-Out) oder Bauarbeit bist.

Das Quokka-Selfie: Anfassen ist strikt verboten, aber diese kleinen Kerle sind Profis im Posieren für die Kamera.

Sunday Sessions: Perth hat die „Sunday Sesh“ erfunden. Geh ins Cottesloe Hotel oder in eine der berühmten Strandbars, um die Sonne mit einem kühlen Drink im Meer versinken zu sehen.

Margaret River

Drei Stunden südlich von Perth liegt Margaret River – ein seltener Ort, an dem Weingüter auf Weltklasse-Niveau direkt neben gewaltigen Surf-Spots liegen. Der Kontrast ist atemberaubend: von den hohen Karri-Bäumen des Boranup Forest bis zum türkisen Küstenwasser.

Premium-Weine und Kalksteinhöhlen

Touristen kommen wegen des Premium-Cabernets und Chardonnays, aber die Region ist genauso berühmt für das, was unter der Oberfläche liegt. Du kannst spektakuläre Kalksteinhöhlen wie Lake Cave oder Mammoth Cave erkunden. Oberirdisch führt der Cape to Cape Track auf einer der landschaftlich schönsten Küstenwanderungen Australiens über Klippen mit Blick auf den Indischen Ozean.

Warum es ein Backpacker-Hotspot ist:

Hotspot für Farmarbeit: Eine der besten Regionen, um Weinbergarbeit fürs 2nd Year Visa zu finden. Reben schneiden hier ist oft beliebter als Obstpflücken im schwülen Norden.

Hamelin Bay: Ein Must-See – hier schwimmen riesige, wilde Stechrochen direkt bis zur Brandung und gleiten über deine Füße.

Surf auf Weltniveau: Heimat des „Margaret River Pro“ – Spots wie Surfers Point bieten legendäre Wellen (Anfänger sollten aber bei den ruhigeren Buchten bleiben!).

Lifestyle: Eine Region für Foodies und Naturliebhaber – raffiniert und gleichzeitig wild.

Ningaloo Reef

Vom berühmteren Cousin an der Ostküste oft überschattet, ist das Ningaloo Reef für Naturliebhaber wohl das bessere Erlebnis. Warum? Weil es ein Saumriff ist – die Korallenwelt beginnt direkt an der Wasserlinie. Du brauchst kein Boot: einfach vom Strand ins Wasser und schon bist du in einem lebendigen Aquarium.

Schwimmen mit Giganten

Diese Region (vor allem Exmouth und Coral Bay) ist einer der besten Orte der Welt, um mit Walhaien zu schwimmen, den sanften Riesen des Ozeans (Saison etwa März bis Juli). Wenn du sie verpasst, keine Sorge – das ganze Jahr über kannst du mit gewaltigen Mantarochen und Meeresschildkröten schnorcheln. An Land bietet der Cape Range National Park raue rote Schluchten, in denen Emus und Kängurus direkt neben weißen Sandstränden auftauchen.

Warum es besser ist als das Great Barrier Reef:

Erreichbarkeit: Keine langen, teuren Bootsfahrten nötig. Schnapp dir Maske und Flossen und lauf einfach am Turquoise Bay ins Wasser.

Drift Snorkel: In Coral Bay trägt dich die Strömung ganz natürlich über das Riff. Treiben lassen, Fische gucken, raus, am Strand zurücklaufen und wiederholen.

Die Landschaft: Der einzige Ort in Australien, an dem die rote Outback-Erde direkt auf den kristallklaren Indischen Ozean trifft.

Abgeschiedene Schönheit: Es fühlt sich nach echtem Abenteuer an – weit weg vom Massentourismus von Cairns.

Broome

Broome liegt im hohen Norden von Western Australia und ist eine Stadt wie keine andere. Ein Schmelztiegel der Kulturen mit reicher Perlentaucher-Geschichte, wo das rote Pindan-Klippenland auf den türkisen Indischen Ozean trifft. Heiß, tropisch und unfassbar entspannt.

Cable Beach und die Treppe zum Mond

Broome ist weltberühmt für Cable Beach, einen 22 km langen weißen Sandstrand, an dem du einen der schönsten Sonnenuntergänge Australiens erlebst – oft vom Rücken eines Kamels aus. Zwischen März und Oktober kannst du eventuell die „Staircase to the Moon“ sehen, ein Naturphänomen, bei dem der Vollmond sich in den freiliegenden Wattflächen bei Ebbe spiegelt und eine goldene optische Täuschung wie eine Treppe in den Himmel erzeugt.

Warum es ein einzigartiger Stopp ist:

Tor zur Kimberley-Region: Ausgangspunkt (oder Endpunkt) für Trips in die wilde Kimberley und auf die Gibb River Road.

Jobs auf Perlenfarmen: Broome ist die Perlenhauptstadt Australiens. In der Saison gibt es für Backpacker einzigartige, gut bezahlte Jobs auf Perlenbooten (aber harte Arbeit!).

Multikulti-Vibe: Die Stadt hat einen klar asiatischen und indigenen Einfluss, der sich in den Foodmärkten und der entspannten „Broome Time“-Mentalität widerspiegelt.

Gantheaume Point: Geh bei Ebbe hin, um echte Dinosaurier-Fußabdrücke im Felsen zu sehen – kein Ticket nötig, nur ein bisschen Suchen!