Strände, Maori-Kultur, geothermische Aktivität. Wir haben uns mühe gegeben, hier nur ein paar Highlights auszuwählen – in unserem PDF findest du noch viel mehr, damit du nichts verpasst!
Der Tongariro National Park ist ein Must-See für alle, die durch die Nordinsel reisen. Als UNESCO-Weltnaturerbe bietet er eine surreale, fast mondhafte Landschaft – als würdest du einen anderen Planeten betreten.
Das Tongariro Alpine Crossing
Oft als beste Tageswanderung der Welt bezeichnet, ist das 19,4 km lange Alpine Crossing das Kronjuwel des Parks. Du wanderst vorbei an dampfenden Kratern, alten Lavaflüssen und den leuchtenden Emerald Lakes, deren intensives Türkis von gelösten vulkanischen Mineralien stammt.
Warum es ein Must-Do ist:
Spektakuläre Aussichten: Panoramablicke von den „Mordor“-Gipfeln bis zur fernen Küste.
Vulkanische Wunder: Aktive Thermalgebiete und einzigartige Felsformationen aus nächster Nähe.
Die ultimative Challenge: Anstrengend, aber lohnend – gehört auf jede Neuseeland-Bucketlist.
An der Westküste der Nordinsel gelegen, ist Mount Taranaki vielleicht der fotogenste Berg Neuseelands. Dieser ruhende Schichtvulkan ist berühmt für seinen fast perfekt symmetrischen Kegel und wird oft mit Japans Mount Fuji verglichen.
Pouakai Crossing & Tarns
Wenn du das eine ikonische Neuseeland-Foto willst, sind die Pouakai Tarns ein Muss. An einem klaren Tag spiegeln diese kleinen alpinen Pools den Berg perfekt. Der gesamte Pouakai Circuit dauert 2–3 Tage, aber die Wanderung zu den Tarns ist als anspruchsvoller Tagestrip machbar – mit den besten Küsten- und Vulkanblicken des Landes.
Warum es in deinen Guide gehört:
Der „Fuji des Südens“: Erlebe einen der symmetrischsten Vulkane der Welt.
Foto-Paradies: Die Spiegelung in den Pouakai Tarns ist ein Highlight für jedes Reise-Instagram.
Abseits der Touristenströme: Beliebt, aber rauer und weniger überlaufen als die Tongariro-Region.
Küsten-Vibes: Nach der Wanderung bist du nur eine kurze Fahrt entfernt von den Weltklasse-Surf-Spots in New Plymouth.
Die meisten Reisenden starten oder beenden ihre Reise in Neuseelands zwei größten Hubs. Auckland („The City of Sails“) ist das pulsierende internationale Tor im Norden, während Wellington („The Coolest Little Capital“) am südlichen Zipfel der Nordinsel mit kreativem, windigem und kompaktem Vibe punktet.
Von Vulkanhäfen bis zu Craft-Beer-Laneways:
In Auckland kannst du den Mount Eden hochwandern für einen 360-Grad-Blick übers Vulkanfeld oder mit der Fähre zu den Stränden von Waiheke Island fahren. Weiter südlich in Wellington steht die Kultur im Mittelpunkt: Besuch das berühmte Te Papa Museum, erlebe die Filmmagie im Weta Workshop oder genieße die Weltklasse-Kaffeeszene auf der Cuba Street.
Warum diese Städte essenziell für deine Reise sind:
Jobchancen: Die besten Spots für Jobs in Gastronomie, Bau oder Büro, um deine Reisekasse aufzufüllen.
Kultur-Hubs: Aucklands vielfältige Foodmärkte und Wellingtons legendäre Craft-Beer-Bars und Live-Musik-Szene.
Logistik: Auckland ist perfekt, um deinen ersten Camper zu kaufen, in Wellington nimmst du die Fähre auf die Südinsel.
Im „Winterless North“ gelegen, ist die Bay of Islands ein atemberaubender Maritime Park aus 144 Inseln. Ein Paradies für alle, die das Meer, goldene Strände und die reiche Maori-Geschichte lieben.
Delfine, Tauchen und Entdeckungen
Diese Region ist berühmt für ihre unglaubliche Meereswelt.
Du kannst eine Bootstour zum ikonischen Hole in the Rock machen, Delfine beobachten oder das Wrack der Rainbow Warrior betauchen. Für ein bisschen Kultur ist ein Besuch der Waitangi Treaty Grounds Pflicht – die wichtigste historische Stätte Neuseelands, an der das Gründungsdokument der Nation unterzeichnet wurde.
Warum es ein Backpacker-Favorit ist:
Inselhopping: Miete ein Kajak oder nimm die Fähre, um abgelegene Buchten und kristallklares Wasser zu entdecken.
Abenteuer & Geschichte: Adrenalingeladene Wassersportarten gepaart mit einem tiefen Einblick in Neuseelands Vergangenheit.
Lifestyle: Orte wie Paihia bieten einen entspannten, sonnigen Backpacker-Vibe mit guten Bars und Küstenwegen.
Tor zum Norden: Die perfekte Basis, bevor es weiter nach Cape Reinga geht, wo Tasman- und Pazifischer Ozean aufeinandertreffen.
Berge, Wintersport und Abenteuer beschreiben die Südinsel ganz gut – aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken! Wie für die Nordinsel haben wir alles in einem PDF zusammengefasst, damit du nichts verpasst!
Eingebettet in die dramatischen Südalpen und am Ufer des Lake Wakatipu ist Queenstown das ultimative Reiseziel für Adrenalin-Junkies und Backpacker. Hier ist die Energie hoch, die Aussichten atemberaubend und es ist immer was los – zu jeder Jahreszeit.
Adrenalin, Wanderungen und der „Fergburger“
Als Geburtsort des kommerziellen Bungee-Jumpings bietet Queenstown alles – von Skydiving und Jetboot bis zum Canyon Swing.
Wenn du lieber auf dem Boden bleibst, bietet die Wanderung zum Queenstown Hill oder die anspruchsvollere Tour zum Ben Lomond einige der besten Alpenpanoramen des Landes. Und natürlich darf der legendäre Anstehkampf um einen Fergburger nicht fehlen – ein absolutes Backpacker-Ritual.
Warum es der ultimative Working-Holiday-Hub ist:
Party-Szene: Bekannt für das beste Nightlife Neuseelands, mit unzähligen Bars und einer riesigen internationalen Backpacker-Community.
Job-Vielfalt: Top-Saisonjobs – von Skigebiet-Crew im Winter bis zu Gastronomie und Adventure-Guiding im Sommer.
Tor zum Süden: Perfekte Basis für Tagestrips zum weltberühmten Milford Sound oder zur rauen Schönheit von Glenorchy.
Ikonische Landschaften: Heimat der Remarkables – einer der wenigen Bergketten, die in echt sogar besser aussehen als auf der Postkarte.
Der Fiordland National Park ist die größte und beeindruckendste Wildnis Neuseelands. Ein Land aus hohen Gipfeln, ursprünglichen Regenwäldern und dramatischen Fjorden, die über Jahrtausende von Gletschern geformt wurden. Abgelegen, melancholisch und absolut atemberaubend.
Milford Sound und die Great Walks
Das Kronjuwel von Fiordland ist Milford Sound (Piopiotahi). Selbst an einem Regentag sind hunderte Wasserfälle, die über steile Granitklippen stürzen, ein unvergesslicher Anblick. Für Wanderbegeisterte ist diese Region die Hauptstadt: Hier liegen drei der „Great Walks“ Neuseelands – der Milford Track, der Kepler Track und der Routeburn Track.
Warum es auf deine Bucketlist gehört:
Die Dimension: Nirgendwo sonst in NZ wirst du dich so klein fühlen wie am Fuße des Mitre Peak.
Wilde Tierwelt: Halt Ausschau nach Keas (dem einzigen alpinen Papagei der Welt) und Pelzrobben, die sich auf den Felsen sonnen.
Abgeschiedene Schönheit: Der perfekte Ort, um abzuschalten und die rohe Kraft der Natur zu spüren.
Te Anau: Das charmante Seestädtchen Te Anau ist deine Basis – ideal für Saisonjobs am Tor zu den Fjorden.
Tief im Herzen der Südalpen ist der Mount Cook National Park eine Landschaft aus Eis und Fels. Heimat der höchsten Gipfel und längsten Gletscher des Landes – ein Ort, der dich auf die beste Art und Weise winzig fühlen lässt.
Gletscher, Sterne und ikonische Trails
Der Hooker Valley Track ist wohl die Wanderung mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in NZ – eine flache 3-Stunden-Tour über drei Hängebrücken zu einem Gletschersee voller Eisberge, während die gewaltige Südwand des Aoraki darüber thront. Nachts verwandelt sich der Park in ein International Dark Sky Reserve – eine der klarsten Sternenhängegucker der Welt.
Warum es ein Must-Visit ist:
Alpine Größe: Komm Gletschern und 3.000-Meter-Gipfeln nahe, ohne professioneller Bergsteiger sein zu müssen.
Sternenhimmel: Erlebe das Kreuz des Südens und die Milchstraße wie nie zuvor in einem der besten Dark-Sky-Parks der Welt.
Die Panoramastraße: Die Straße in den Park entlang des leuchtend türkisen Lake Pukaki gilt als die schönste Straße Neuseelands.
Bergsteiger-Geschichte: Erfahre mehr über Sir Edmund Hillary, der hier trainierte, bevor er den Everest bezwang.
Abel Tasman: Das Küstenparadies. Im Norden der Südinsel gelegen, ist Abel Tasman Neuseelands kleinster Nationalpark – was ihm an Größe fehlt, macht er an reiner Schönheit wett. Berühmt für goldene Sandstrände, türkise Lagunen und Weltklasse-Küstenwanderungen.
Kajak und der Coast Track
Den Park erlebst du am besten vom Wasser aus. Ein Kajak bringt dich in versteckte Buchten und zum berühmten Split Apple Rock. Für Wanderfans bietet der Abel Tasman Coast Track (ebenfalls ein Great Walk) traumhafte Aussichten ohne die heftigen Anstiege der Südalpen. Wenn die Zeit knapp ist, kannst du sogar ein Wassertaxi zwischen den Stränden nutzen.
Warum Backpacker den Park lieben:
Tierbegegnungen: Besuch das Tonga Island Marine Reserve, um Pelzrobben (kekeno) auf den Felsen zu sehen.
Goldene Strände: Perfekt für ein Bad zwischendurch in einem der klarsten Gewässer des Landes.
Das Wetter: Diese Region (Nelson/Tasman) hat regelmäßig die meisten Sonnenstunden Neuseelands.
Leicht zugänglich: Egal ob entspannter Strandtag oder mehrtägiger Camping-Trip – für jedes Fitnesslevel geeignet.